... ist natürlich nur ein Beispiel eines solchen "Grenz-Sanktuariums". Es mag noch andere Wehrklöster geben, auch solche der Peraine, des Boron oder gar des Praios. Viele sind es freilich nicht mehr.
Unbekannte Besucher werden gründlich examiniert, bevor sie auch nur ins Torhaus eingelassen werden. Als sich einmal Entsatztruppen wegen einer Falschmeldung anschleichen wollten, verloren sie durch Pfeile und Armbrustbolzen etliche Leute, bevor beide Seiten ihren Irrtum bemerkten.
Aber auch Herdfeuer, Brot und Wein sind nicht bloß formale Willkommens-Riten der Gastfreundschaft.
Nicht selten sind gesegnete oder geweihte Stücke darunter, die ein Paktierer kaum zu sich nehmen könnte, der begrüßende
Geweihte mag die Seelen- oder gar Auraprüfung beherrschen (und im Zweifelsfalle anwenden), oder die Gänsestatue ist ein heiliges Artefakt, das warnt, wenn
Dämonen sich nähern.
Oft hilft den Geweihten jedoch schon ihre Menschenkenntnis, "seltsame", aber göttergefällige Reisende von Verrätern zu unterscheiden.
Und nun viel Spaß vor dem Tor oder im Wehrkloster.
Impressum -- Text © 2002-2007 Friederike Stein und Marianne C. Herdt, Tübingen. Graphik, Layout © M. C. Herdt. Letzte Änderung: 2007-12-30