Die Geschichte der Kolonier

Die Geschichte der K. geht vermutlich in die Zeit des Bosparanischen Reiches zurück. In den Jahren 873 - 856 v.B.F. (1866 - 1849 v.Hal) ließ Belen-Horas, 3. Kaiser des Alten Reiches, in den «Montes Torollia» (Trollberge = [lex8x10.gif]Trollzacken) Grenz- und Zwingfesten errichten. Zur Versorgung der Festen wurde das Vorland mit Freiwilligen, altgedienten Soldaten und Verbannten besiedelt.

Obwohl der Umgang mit den "unzivilisierten Völkern" verpönt und zeitweise sogar mit harten Strafen belegt war, vermischten sich die Ursiedler im Laufe der Zeit mit Tulamiden, z. T. auch mit Elfen und [lex8x10.gif]Kurga. Als in den Wirren der folgenden Zeiten der Kontakt zum [lex8x10.gif]Alten Reich abbrach, bildete sich so eine neue Kultur.

Über den Ursprung des Namens «Kolonier» gehen die Meinungen auseinander. Einige Gelehrte verweisen auf die altbosparanische Bezeichnung «coloni» (Kolonisten) des Imperiums für die Siedler (colonus, Mz. coloni = Bauer, Ansiedler). Dieser einfachen Erklärung widersprechen jene Gelehrten, die in alten Schriften den Beweis für eine umgangssprachliche Kurzform von «monticoli» (Bergbewohner) sehen. In jedem Falle ist wohl als sicher anzunehmen, daß sich das Wort «Kolonier» von «colere» (bebauen, siedeln usw.) ableitet.
   Interessanterweise bezeichnen sich die «Kolonier» untereinander als «Monticolaë» (Bergbewohner, Ez.: monticola) oder «Monte-Torolliani» bzw. «Mon'torolliani» (nach den «Montes Torollia»), was im Tiefland zu «Montorollier» vereinfacht erscheint. Die gelegentlich verwandte, neu-garethische Bezeichnung «Trollberger» ist eine direkte Übersetzung der «Montes-Torollier».

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