Von Rüstung und Waffen der Kolonier

Eigentlich haben Kolonier Besseres zu tun als einander (oder andere) zu bekriegen. In der Nachbarschaft von Raubtieren, [lex8x10.gif]Kurga, gelegentlichen Orks, mittelreichischen Möchtegern-Eroberern und verfeindeten Sippen bleiben Kämpfe allerdings nicht aus. Genaugenommen sind sie sogar recht häufig.

Jede Kolonierin und jeder Kolonier lernt daher schon früh, mit einfachen Waffen umzugehen: mit dem "Kulter" (culter = Messer) oder dem "Pug" (pugio = Dolch), mit dem "Ped" (pedum = Hirten-, dann auch: Kampfstab) oder dem "Fust" (fustis = Knüppel, Stock), mit der "Seck" (auch: "Sekkur", securis = Handbeil), mit einem "Atz" (auch: "Atzin", acinates = (Krumm-)Säbel) oder einer "Rumpe" (rumpia = etwas verächtlich: Hiebwaffe irgendeiner Art, oft Beutestück).

Fast alle Kolonier können auch mit einer Jagdwaffe umgehen: mindestens mit einer Schleuder, meist aber auch mit "Tell und Ark" bzw. Pfeil und Bogen (telum et arcus), mit einem Speer (auch: "Spera", "Spare", sparus = Jagdspeer, bzw. "Jackel", iaculum = Wurfspieß, oder "Haste", hasta = Lanze) oder auch Hirschfänger, Saufeder etc.

Die meisten dieser Waffen dienen auch oder in erster Linie der alltäglichen Arbeit oder eben Jagd. Reine Kampfwaffen sind vor allem der "Gladius" und die "Linga" (lingua = (Ochsen)Zunge, beides Kurzschwerter) und der "Ens" (ensis = langes Schwert).

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Spieltip

Als Rüstung wird am liebsten feste Kleidung getragen, die mit Leder und ein- oder aufgenähten Metall-, manchmal auch Holz- oder Knochenteilen verstärkt ist. Auch kurze Kettenhemden und -schurze sind beliebt. Dazu einfache Helme (manchmal mit Nacken- und seitlichem Gesichtsschutz) und gelegentlich leichte Schilde.

Die Kolonier stellen Waffen wie Rüstungen selber her, arbeiten aber auch erbeutete oder erhandelte Stücke um.

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Impressum -- Text © 2004-2007 F. Stein und M. C. Herdt, Tübingen. Graphik, Layout © M. C. Herdt. Letzte Änderung: 2007-12-30